Neurowissenschaftliche und psychologische Studien zeigen, dass Schriften unterschiedlich semantisch assoziiert werden. Wer einen Text liest, kann sich nicht gleichzeitig auf seinen Inhalt und auf den Charakter der Schrift, in der er geschrieben ist, konzentrieren, da sich das menschliche Gehirn unterschiedlichen Dingen nicht gleichzeitig mit gleicher Aufmerksamkeit widmen kann. Damit steht die Schrift vor einem inhärenten Konflikt, da sie einerseits die Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken will und andererseits darauf verzichten muss, damit der Inhalt des Textes erfasst werden kann.