Selbstbeschränkung – ein fantastisches Ingredienz für Kreativprojekte. Die Entwickler der ersten Videospiele konnten keine Screenfonts aus dem Katalog bestellen. In einem Pixelraster von Viererpotenzen mussten sie ihre eigenen Schriften gestalten. Meist entschieden sie sich für 8*8 Pixel in Monospace-Laufweite. Dem professionellen Type Designer von heute erscheint das als drastisches Limit. Doch die Arcade Games der 1980er und 1990er Jahre beweisen, dass auch dieses Format eine unglaubliche Bandbreite gestalterischer Möglichkeiten bot. In seiner Diashow präsentiert Toshi Omagari die besten Fonts aus über 8000 Spielen.